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EUROPA-Studie

Evaluation der Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB)

An den 28 Standorten der Staatlichen Europa-Schule Berlin (SESB) werden Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Erstsprachen gemeinsam zweisprachig unterrichtet. Jede Schule konzentriert sich auf eine der neun angebotenen nichtdeutschen Sprachen (Englisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Türkisch). Jede Klasse setzt sich aus 50% erstsprachlich deutschen Kindern und 50% Kindern mit der nichtdeutschen Erstsprache zusammen. Beide Sprachen werden gleichwertig als Unterrichtssprache eingesetzt, so dass ungefähr die Hälfte der Fächer auf Deutsch und die andere Hälfte in der nichtdeutschen Sprache unterrichtet wird. Ein besonderer Fokus soll zudem auf den interkulturellen Austausch gelegt werden.

 

Ziele der EUROPA-Studie

Im Rahmen der EUROPA-Studie sollen ab 2014 sprachliche, fachliche und interkulturelle Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler mit konventionell unterrichteten Schülerinnen und Schülern verglichen werden.

Darüber hinaus soll die Umsetzung des SESB-Konzepts in Bezug auf die Zusammensetzung der Schülerschaft und den Einsatz der Lehrkräfte überprüft werden. Begleitend erfolgt eine Elternbefragung.

Ein besonderer Vorteil der EUROPA-Studie liegt in der Erfassung der Kompetenzen in den nichtdeutschen Sprachen anhand von Tests aus den internationalen Schulleistungsstudien TIMSS, PIRLS und PISA. Dieses Vorgehen ermöglicht es, die Leistungen der SESB-Schülerinnen und -Schüler mit denen von Kindern aus den Ländern, in denen diese Sprachen gesprochen werden, zu vergleichen. 

Quelle: http://www.europa-studie.uni-kiel.de/de/ueber-die-studie